Lisa Zimmermann – Ihre PaarBeratung in Berlin

Lernen Sie in Ihrer alten Partnerschaft neue Wege zu gehen, als in einer neuen Partnerschaft die alten Wege fortzusetzen!

Eine erwachsene Beziehung ist mehr als Symbiose!

Bei immer mehr Menschen stelle ich fest, dass sie dem Partner – meistens die Frauen den Männern – unterstellen, dass sie beziehungsunfähig seien. Bei genauerem Hinsehen erkenne ich jedoch, dass die Partner, die diese These aufstellen, sich eine symbiotische Beziehung wünschen bzw. diese für Beziehungsfähigkeit halten.

Kein Wunder also, dass die Kinder dieser Menschen sehr häufig zum Partnerersatz werden, denn Kinder gehen oft eine symbiotische Beziehung mit der Hauptbezugsperson ein. Grundsätzlich ist die Symbiose eine Art von Beziehung, die in der frühen Kindheit durchaus angemessen ist. Sie wird jedoch zu einer Falle, wenn sie über die frühe Kindheit hinaus aufrechterhalten und ersehnt wird.

Die Folge dieses Missverständnisses ist eine so starke Frustration und Wut, dass diese häufig zum Anlass für Trennungen wird. Ein fataler Fehler, bei dem es am Ende nur Verlierer im Sinne von noch mehr alleinstehenden Singles und Eltern gibt.

Eine erwachsene Beziehung ist sehr viel mehr als die einhundertprozentige Übereinstimmung und Anpassung zweier Menschen, wonach die Symbiose sich sehnt und auf der eine symbiotische Beziehung basiert.

Eine realitätsbezogene, erwachsene Beziehung besteht vor allem aus Arbeit an- und mit der Beziehung und aus BeziehungsGestaltung.

Dabei geht es immer wieder darum, die Unterschiedlichkeiten in eine weitgehende Übereinstimmung zu bringen – jeden Tag aufs Neue – und mehr oder weniger gut gelingend. Aus diesem Ringen um das gemeinschaftliche Leben entwickelt sich eine gelebte, fundierte Beziehungsfähigkeit, die Bestand hat und beide Partner durch die Widrigkeiten des Lebens trägt.

Die Werkzeuge für diesen Weg vermittele ich meinen Klienten in der PaarBeratung. Weiterhin unterstütze ich meine Klienten dabei, diesen Weg zu gehen und auch in schweren Phasen dabei zu bleiben. Es lohnt sich!

 

„Zusammenpassen ist kein Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess.“  Jürg Willi, Psychotherapeut

Probleme in Beziehungen

Menschen mit Beziehungsproblemen gehen in der Regel davon aus, dass ihnen etwas fehlt, sei es Liebe, Aufmerksamkeit, Anerkennung. Tatsächlich ist es jedoch so, dass diese Menschen eher etwas Zuviel haben: Vorstellungen, Erwartungen, Wünsche und Sehnsüchte, die von einer Liebesbeziehung erfüllt werden sollen. Wenn der Partner/die Partnerin diese Träume unbefriedigt lässt, entstehen Enttäuschung und Frustration, die zu Rückzug oder gar zu völligem Kontaktabbruch führen.

Für Menschen mit Beziehungsproblemen ist es sehr ungewohnt, das zu tun, was Beziehung im wahrsten Sinne des Wortes bedeutet, nämlich „sich beziehen“ – und zwar auf das, was ist. Konkret heißt das, in Verbindung zu treten mit genau dem Menschen, der da ist, in allen Eigenarten und Besonderheiten, mit allen Fehlern, Mängeln und Unterschiedlichkeiten – jenseits der eigenen Vorstellungen und Wünsche.

Die Beziehung verbessern

Diese Art des Sich-Beziehens auf das, was ist, betrifft nicht nur den Umgang mit Anderen, sondern auch den Umgang mit sich selbst. Grundlage dafür ist die schonungslose Annahme des eigenen Wesens – der persönlichen Realität – und zwar genauso, wie diese ist – mit allen Ecken und Kanten. Nur auf dieser Basis kann sich eine stabile Selbstliebe und eine realitätsbezogene Liebe für einen anderen Menschen entwickeln.

Wenn diese Annahme der eigenen Realität und der Realität des Anderen, wie auch immer sie ist, möglich wird, ist Beziehung einfach. Sie entsteht zwischen Menschen, die zusammen sind und nichts gegen das Zusammen-Sein tun.

Wieder zueinander finden

Im geschützten Rahmen der Therapiesitzung entwickeln Sie und Ihr Partner/Ihre Partnerin die Fähigkeit des Sich-Beziehens auf die vorhandene Realität und auf den anderen. Konkret heißt das: Sie erhöhen Ihre Bereitschaft, zu hören, zu sehen und wirken zu lassen, was sich Ihnen von innen und von außen zeigt.

In diesem Feld entwickeln sich veränderte Sichtweisen, die zu neuen Handlungsimpulsen führen und oft unerwartete Lösungen auftauchen lassen.

Neue, anwendbare Verhaltensweisen entstehen, die Ihr Leben als Paar spürbar verbessern.

Ein alchemistischer Veränderungsprozess nimmt seinen Lauf!

PaarBeratung

PaarBeratung empfiehlt sich da, wo zwei Menschen gemeinsam etwas für ihre Beziehung tun wollen. Anlass für meine Klienten, meine Beratung zu suchen, ist in der Regel ein klar umrissenes Beziehungsproblem, oft sehr aktueller Art, mit konkreten Fragen und Zielen. Es kann aber sein, dass sich im Laufe der PaarBeratung komplexere Probleme in den Vordergrund schieben. Ist dies der Fall, werden wir in der Beratung stärker auf die Psychodynamik der beteiligten Partner eingehen oder, wenn nötig, auch im Familienkontext arbeiten.

 

Was passiert in der PaarBeratung?

Neben dem Gespräch, der Aufdeckung des Kommunikationsverhaltens und dem Eintauchen in die intrapsychische Dynamik beider Partner, arbeite ich in meiner PaarBeratung mit den Methoden des Rollenspiels, der systemischen Aufstellungsarbeit sowie mit Elemente der emotionalen Ausdrucksarbeit.

Ziel ist dabei, die unmittelbare Realität des Paares sinnlich erlebbar zu machen, tiefgehende intrapsychische Muster ins Bewusstsein beider Parteien zu holen und neue Verhaltensweisen zu trainieren.

Das in der therapeutischen Situation bereits einmal Erlebte kann effektiv in den Alltag übertragen werden. Diese Arbeitsweise nennt sich erfahrungsorientiert.

 

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